Luberon 2012

1-9 | 10-18 | 19-23

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Frankreich: Naturpark Luberon - Flair des Südens
4.5. bis 12.5.2012
(Wikinger Individual) Radreise rund um das Luberon-Massiv

lokaler Anbieter: http://www.veloloisirluberon.com/
 

In Cavaillon beginnt unsere Radtour. Laut Reisebeschreibungen gibt es folgende Etappen:

1. Tag: Bienvenue à Cavaillon!
Anreise nach Cavaillon. Der freundliche Ort am Ufer der Durance zählt zu den bedeutendsten Handelszentren für Früchte und Gemüse in Frankreich. Lassen Sie sich die frischen Zutaten der Region am Abend schmecken.
2. Tag: ca. 34 km, Lauris
Übernahme der Leihräder am Vormittag. Die erste Radetappe führt über Mérindol und Puget in das idyllisch am Petit Luberon gelegene Lauris, ein Dorf mit alten Wohnhäusern und verträumten Gassen.
3. Tag: ca. 39 km, Grambois/La Bastide des Jourdans
Über ruhige Straßen fahren Sie von Dorf zu Dorf, erfrischend sprudelnde Brunnen und schattenspendende Platanen säumen viele Ortsplätze. Einige Dörfer dienten als Schauplatz für die Dreharbeiten französischer Filme. Sie übernachten in Grambois oder La Bastide des Jourdans.
4. Tag: ca. 35 km, Manosque
Getreidefelder begleiten Sie auf Ihrem Weg nach Manosque. Die Kleinstadt mit ihrem mittelalterlichen Zentrum wird zumeist mit dem bekanntesten provenzalischen Schriftsteller, Jean Gino, in Verbindung gebracht. Viele seiner Romane spielen in der Umgebung von Manosque.
5. Tag: ca. 29 km, Forcalquier
Ziel der heutigen Etappe ist der sympathische Ort Forcalquier, ehemaliger Stammsitz des gleichnamigen Grafengeschlechts. Einladende Einrichtungsgeschäfte und Feinkostläden locken mit ihren Auslagen.
6. Tag: ca. 56 km, Apt
Charakteristische Dörfer der Region wie St. Michel l´Observatoire und Vachères weisen den Weg in die beschauliche Siedlung Céreste. Von hier fahren Sie weiter nach Apt (2 Übernachtungen).
7. Tag: ca. 52 km, Colorado Provençal
Heute erkunden Sie die berühmten ockerfarbenen Steinbrüche (Colorado Provençal) von Rustrel nördlich von Apt. Die imposante Schlucht, in der ein Felsen auf den nächsten folgt, sollten Sie zu Fuß erkunden.
8. Tag: ca. 48 km, Cavaillon
Auf Ihrer letzten Radetappe liegt Bonnieux, eines der schönsten Dörfer des gesamten Luberon. Von der Terrasse unterhalb der alten Kirche erwartet Sie ein besonderer Blick auf Gordes und Roussillion, deren ockerfarbene Häuser von der Umgebung kaum zu unterscheiden sind, und die Silhouette des Mont Ventoux. Übernachtung in Cavaillon.

4.5.2012 Cavaillon. Unser Hotel Toppin lag zentral am Cours Leon Gambetta. Sehr gut gegessen haben wir dann im Carte sur Table (100 Euro) - http://www.restaurant-carte-sur-table.com/ : „Pêche du marché, risotto aus asperges vertes du Luberon“ und dazu gab‘s einen Rosée: „La Cuvée du Solstice“- Domaine La Garelle aus Syrah 60 % und 40% Grenache-Reben. Hier mehr Informationen zu "Côtes dur Luberon"-Wein.

 
5.5. von Cavaillon nach Lauris
Den Weg zu finden war (fast) immer einfach - jedenfalls wenn man die Schilder fand:
 
Mit den Rädern – etwas schwierig aus der Stadt heraus, dann entlang von Kanal und Bahnlinie über Merindol nach Lauris stets mit Blick auf den Südabfall des „kleinen Luberon“-Gebirges.
In Lauris gegen 13.30 Uhr Mittagessen. Rindercarpaccio mit Rucola und dünnen Parmigiano-Scheiben. Hilde Quiche. Beide Cafe gournande: Espresso plus zwei kleine Kuchenstücke und Sahnetöpfchen. Anschließend Rundgang durch Lauris. Kirchturm mit Eisen-Käfig-Spitze. Vom Schlossgarten (Lauris) schöner Blick über das Tal der Durance. Leider geschlossener Teilbereich mit Pflanzenarten, aus denen man Tinte herstellen kann („Jardin Conservatoire des Plantes Tinctoriales“). Mas de Recaute. Abendspaziergang im Val Bigonce in nördlicher Richtung - GR97 - Cap de Serre (mit 614 m der höchste Berg des Petit Luberon), von ca 350 m auf ca 430 m, der Weg wurde immer steiler, schmäler und steiniger, es begneten uns vier oder fünf ReiterINNen, die ihre Pferde am Halfter führten, hinunter zur Mas de Recaute. Von dort aus kann man Ausritte und Weitwanderritte machen, z.B. nach Bonnieux, auf der Nordseite des Luberon. Abendessen ab acht Uhr, startet etwas zögerlich, wir wollen keinen Aperitif am Tresen trinken. 12 Gäste, ein etwas forscher junger Gastgeber und ein etwas älterer und schon etwas zerknitterter Gastgeber (ständig mit Hut auf dem Kopf). Es gibt gemischten Salat, dann in Wein geschmortes Rindfleisch mit Nudeln, dann guten Käse mit zähem Lavendelhonig, dann noch Zitronenkuchen mit Blaubeersoße. Einen halben Liter Rotwein gab es gratis dazu - pro Paar. Konversation mit einem blond-wuschelköpfigen Savoyer Ehepaar, sie mit Vorfahren aus Feltre. Übernachtung in Kammer, der Modergeruch durch Lavendelparfum überdeckt wurde.

6.5. von Lauris nach La Bastide des Jourdans
Durch schöne Orte gekommen wie Loumarin, wo wir durch die Gassen schlendern und an einer Kreuzung Kaffee trinken, zusammen mit anderen Touristen; einer, vermutlich ein Deutscher, umwickelt seinen Wanderstiefel mit einem Angler-Perlonfaden (die Sohle hatte sich gelöst). 

 
Dann geht es weiter nach Vaugine (dort zu Fuß treppauf, treppab) und wir radeln durch Cucuron (Teich am Ortseingang, Erdbeeren im Supermarkt), machen irgendwann ein Piqnique im Grünen, Kaffee gibt es dann in Peypin d’Aigues im „Café du Luberon“. Quirlige Jugendliche („ça va?“). Kaffeehausbesitzerin ruft mir nach – ich hatte meine Jacke hängen lassen. Etwas mühsam hoch nach Vitrolles-en-Luberon / Chapelle St.-Pierre, dann lange Abfahrt. Schließlich in La Bastide des Jourdans die Unterkunft wieder gut gefunden - dank Navi – „Nicole de la Bastide“, (Nicole et Maurice Brest, http://www.nicoledelabastide.com/), 62 Rue de la Bourgarde. Begrüßungsgetränk im Garten. Dem Gepäck musste nachtelefoniert weden, es war Wahlsonntag und der Mann von der Agentur chemins du Sud hatte es schlicht vergessen. Abendessen im Garten Tomaten-Mozarella, Lachs angebraten mit Weisswein, Sahne, getrocknete Tomaten, Oliven, Pilze, ble, zum Nachtisch Charlotte Au Chocolat. Vorneweg Rosee, zum Essen Rotwein. Alles draussen im Garten.

7.5. von La Bastide des Jourdans nach Manosque
Frühstück im Wohnzimmer von Nicole und Maurice Bert. Danach Blick in ihr Atelier. Dann mit den Rädern von La Bastide des Jourdans (plus Umweg nach Süden nach Beaumont de Pertuis) nach Manosque. Unterwegs nicht eingekehrt, nur Picknickpause etwas abseits der Strasse D24. Wir passierten zwei Weingüter, Chateauneuf und Regusse. Gegen 14 Uhr im Hotel de Terreau angekommen, das Gepäck war noch nicht da, auch noch nicht um 15 Uhr.

Also in Radlklamotten in die Stadt. Eglise St. Sauveur, mit gotischem Portal und romanischem Kirchenschiff aus dem. 12. Und 13. JH.  Dann Kaffee am Place de l'Hotel de Ville neben der romanischen Kirche Notre-Dame de Romigier mit ihrem Renaissance Portal und im schlichten Innenraum der Sarkophag des Hl. Anastasis. Das Wohnhaus des Schriftstellers Jean Giono (1895 bis 1970): Lou Paraïs befindet sich in der Montée des Vraies Richesses / Grande Rue – der Fußgängerzone.
Bei zweitem Spaziergang jeder ein Glas Rosé am Place Marcel Pagnol, deutsche Schulklasse, entspannte Kellnerin (trotz viel Gerenne). Abendessen im Restaurant „Le Soubeyran“. Geflügellebersalat und Fischsuppe als Vorspeisen, Rinderzunge - bzw -Bäckchen als Hauptspeise, Creme caramel als Nachspeise, 1/2 l Rotwein La Verriere Cote Luberon, einem Weingut in der Nähe von Cucuron (0,5 l zu 14.50 Euro), an dem wir bei der 1. Etappe vorbeigeradelt sind.

8.5. von Manosque nach Forcalquier

Nach Frühstück auch heute nicht ins Musee de Jean Giono, gestern geschlossen weil Montag, heute weil Feiertag, Victoire 1945 (über Deutschland), noch kurz durch die rue Grande,

 
dann reichlich schwierig aus der Stadt heraus Richtung Val Durance, am Canal entlang nach Volx. In Volx Kriegergedenkfeier und Kaffee. Ein „Radlkellner“ empfiehlt und des Radfahren im nur 50 km entfernten Grand Canyon du Verdon. („Faut le faire, la prochaine fois,… c’est fantastique..“) Dann Zickzack durch ganz viel Landschaft (plus Hunde) und über Villenneuve nach Norden auf die Hochebene um Fortcalquier (ca 500 Höhenmeter): W: la Plane de Mane, N: Montagne de Lure. SW: Mourre Nègre, 1125 m, höchster Berg des Luberon (war nicht eindeutig zu sehen). Die Zitadelle steht auf einem Hügel, der schon in der Zeit vor der Eroberung durch die Römer besiedelt war („cette hauteur servit d' oppidum aux Sogiontes, peuple celto-ligure de Sisteron, alliés ou vassaux des Voconces”). An der Zitadelle vorbei gelangen wir von oben in das schräg am Hang liegende alte (bzw. touristische) Zentrum von Forcalquier. „Forcalquier (prononcé [fɔrkalkje] est une commune française, située à 747 kilomètres1au sud-est de Paris dans le département des Alpes-de-Haute-Provence et la région Provence-Alpes-Côte d'Azur. Jadis capitale d'un comté florissant, fondé au XIe siècle, elle est maintenant chef-lieu d’arrondissement. Ses habitants sont appelés les Forcalquiérens. Ses monuments principaux sont la cathédrale Notre-Dame du Bourguet (XIIIe et XVIIe siècles), le couvent des Cordeliers (XIIIe siècle) et la chapelle Notre-Dame de Provence datant de 1875”. In Forcalquier gestaltet sich trotz Stadtplan die Suche nach der Unterkunft („Chambre d’hôte Les Terrasses“) als schwierig. Ich hatte keine dazu passende Straße gefunden, die ich ins Navi hätte eingeben können, also half diesmal auch das Navi nichts. Schließlich finde auch ich mich auf dem Plan zurecht und lotse Hilde zur Unterkunft. Wir schauen nur kurz die Räume an
um gleich wieder aufzubrechen um noch die bei Mane, 3 km süd-westlich von Forcalquier gelegenen („ethnobiologischen“) Kräutergarten „Salagon“ (Areal eines ehemaligen Klosters) anzuschauen, was zu tun nicht nur von mir, sondern auch von der Vermieterin sehr empfohlen wurde, und sie waren wirklich sehenswert.
Abendessen nicht im Chambre d’hôte sondern in einer Creperie in Forcalquier (Hilde Penne Carbonara, Uli Entrecôte, zum Nachtisch Coupe de glace bzw Crepe Gran Marnier). War „na ja“

9.5. Von Forcalquier nach Apt

Frühstück – trotz bedecktem Himmel und kurzzeitig sogar einigen wenigen Regentropfen draußen im Freien, neben dem Pool. Angeregte Unterhaltung mit Madame Danièle Verzuy über Immigranten, über Paris, über das Erlernen der chinesischen Sprache Nach einem kurzen Aufenthalt in der Stadt (Bäcker, Plastikwasserflaschen) geht es nach Südwesten bis kurz vor St.Maime, einem Ort der sich verbindet mit „Les quatres reines de Forcalquier“, dann nach Westen, ansteigend bis St.Michel l'Observatoire (Kaffee) – mit Blick auf Landschaft, Sternwarte bzw. franz. Astronomie-Zentrum bis Reillanne (an der Durchgangsstraße Mittagessen: faut filet de boeuf à la plancha, blanc de poulet & risotto aux aspèrges vertes & champignons, auch Muscheln hätte es gegeben, als Vorspeise - naturbreite Menschen am Nachbarn, sie: Raucherhusten, er: Typ Rasterlocken-Pissnelke sagt zu seinem Schlabber-Hund: “viens ici ce sont de boches“). Dann weiter bergab, vorbei am Prieuré De Carluc (erstmals erwähnt 1011, Saint-Pierre):

Kurz vor Céreste geht es über einen Bach (l’Encrême) über eine alte Steinbrücke (Pont de la Baou), die als römische Brücke („pont romain“) bezeichnet wird, was nicht stimmt (erbaut 1740). Zuletzt entlang des Cavalon und auf einem super Radlweg hinein nach Apt. Dank Navi Unterkunft ohne Probleme gefunden: L'Hotel l'Aptois am Cours (Claude Romain) Lauze de Perret (lebte zur Zeit der franz. Revolution, geb. in Apt 1793, gestorben durch die Guillotine in Paris 1793). Zimmer klein und dunkel. Stadtrundgang mit vegetarischem Abendessen "Les Gourmands disent"
Apt, 12 000 Einw., Verwaltungssitz (Unterpräfektur) der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur im Département Vaucluse.

10.5. Les Ocres (Rustrel – Roussillon)

Von Apt aus "Les Ocres en Velo", beginnend nach Osten, vobei an Weingärten und – Gütern und zum "Colorado de Rustrel":

Mittagessen in Rustrel im Restaurant „Les Platanes“ (Baron d'agneau, quiche salade, mousse au chocolat blanc avec fraises, hier kostete das Viertel Rosee nur 3.00 Euro, insgesamt das Essen nur 36.60 Euro). In der Mittagshitze weiter nach Westen, durch Villars (Schule mit getrennten Aufgängen für Jungen und Mädchen) und südlich an St. Saturnin-lès-Apt vorbei in Richtung Roussillon.
Roussillon: „L’un des plus beaux villages de France“ (viele Touri's)
„Perché au coeur des gisements en sommeil, c'est avant tout une palette de peintre, un lieu magique, où les combinaisons d'oxydes confèrent à ses ocres une infinie variété de couleurs, que l'on retrouve dans le paysage, sur les façades de ses maisons ou en trompe l'œil sur un portail. Son charme est essentiellement dans le dédale de ses ruelles et dans ses couleurs. Grâce à sa chaude lumière, c'est un village de douceur de vivre et d'accueil mais aussi gastronomique.”

In Roussillon Einkauf von Ocker-Farben, Kaffee und Eis (zwei Kugeln 3,50 Euro), Sentier d'Ocre und später Conservatoire d'Ocre (Helga Brenner, Staublungenerkrankungen)

Nicht alle Farben, die man im im Conservatoire d'Ocre  kaufen konnte, stammen aus der Region.

Leider verfuhren wir uns auf der Rückfahrt nach Apt an einer Stelle, leider genau da, wo man eine Ocker-Bergbau-Mine hätte besichtigen können. Es war ein langer und der erste richtig heiße Tag. Da schmeckte das Bier, das wir gleich bei der Rückkehr nach Apt vor dem Hotel tranken. Abendessen gleich beim Hotel um die Ecke im „Le chat qui pêche“ (so hieß die Straße in Paris, in der die Vorbesitzer gewohnt hatten, als sie nach Apt kamen, nannten sie das Lokal genauso), es gab (2 x) 1 loup de mer,  Käse mit Feige, Kaffe.

11.5. Von Apt nach Cavaillon

“Apt, agréable ville typiquement provençale et capitale mondiale du fruit confit, est réputée pour la qualité des produits de son terroir. Les amateurs le savent bien et ne manquent jamais son célèbre marché du samedi matin.“ Leider mussten wir schon heute (Freitag) zurück nach C. und konnten deshalb den Wochemarkt nicht besuchen. Aber es gab einen anderen, unterwegs in Bonnieux (Käse aller Art, Ziegenkäse, Tomme und Crottins de chêvre, Brebris aux pistou, Salamie, Oliven-Tapenade, Obst und Gemüse (Erdbeeren aus Carpentras), Lavendelhonig .…

Von Bonnieux aus Blick auf den Nachbarort Lacoste und den Mont Ventoux:

Die Rückfahrt nach Cavaillon ging von Osten nach Westen immer entlang des Nordabhangs des Luberon-Massivs, mit kleineren Zickzacks, erst nach Bonniex, dann nach Lacoste, dem Ort, in dem der Marquis de Sade sein Schloß hatte (heute noch als Ruine zu besichtigen). In Ménerbes gab es einen Kaffee, - das außerhalb gelegene Korkenzieher-Museeum haben wir nicht angeschaut. Der nächste schöne und geschichtsträchtige Ort war Oppède-le-Vieux, das früher mal Oppidum hieß. Hier legten wir erneut einen Kaffee-Stop ein (Hildegard: „Orange pressé), bevor wir dann durch die alten Gemäuer schlappten, hoch zur „Notre-Dame-d’Alidon“
Ein weiteres Highlight waren Schloß und Steinbrüche (Freiluft-Theater) bei Taillades.
Im Rush-Hour Verkehr nach Cavaillon. Angetrunkener Rennradler beschimpft Autofahrer mit Migrationshintergrund. Noch in Radlerklamotten Bier an Tischen im Freien an dem frisch renovierten Cours Gambetta. Dann Rückmeldung im Hotel Toppin. Jetzt ein sehr viel schöneres Zimmer zugewiesen bekommen als bei der ersten Übernachtung vor einer Woche. Abendessen im Coté Jardin (im Innenhof). Filet mignon, Tartin mit Ziegenkäse und Tomanten als Vorspeisen, Paprikagemüse, Uli Fisch: lieu noir, - mit Tapenade.

12.5. Mit Auto über Ansouis Pertuis Sisteron (dort Mittagessem) nach Die (Drôme)

Die Straße von Cavaillon nach Pertuis geht lange Zeit parallel zur Fahrradstrecke. Wir sehen die Schloßterasse von Lauris (von wo aus wir in Tal der Durance geschaut hatten) und machen einen Abstecher nach Ansouis, das uns vielfach empfohlen worden war. Den nächsten Stopp machen wir in Pertuis, in welchem sich auch unsere Agentur Chemins du Sud befindet (04 90 09 06 06, 52, rue François Gernelle). Kurzer Stadtbummel.
Dann weiter nach Norden, Weggabelung Gap oder Grenoble. Ich bin für Gap, Hilde dann doch nicht. Wir kaufen uns eine Frankreichstraßenkarte. Mein Vorschlag nach Norden zum Ostufer des Genfer Sees zu fahren stößt auf energischen Widerstand (vielleicht noch Schnee im Gebirge, jedenfalls viele kleine Straßen). Schließlich einigen wir uns auf Die, die Hauptstadt der Region Drôme. Kurzer Stopp am „Le Saut de la Drôme“, einem Picknick und Klettergebiet.
Übernachtung und Abendessen im Hotel-Restaurant L'escale de Die (Avenue de la Clairette, Route de Valance, 26150 Die, 04 75 22 00 95, am Ortsausgang von Die Richtung Valence, neben Lidl, nicht weit weg von „Clairette de Die“)

 

 

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