Lissabon Nov 2015

Wikinger-Reisen 1. – 8.Nov. 2015 (6313)

Lissabon – die Schöne am Tejo   

http://www.wikinger-reisen.de/wandern/portugal/6313.php
 
(der Text ist teiweise dem Reseprogramm "entlehnt")
 
 
Lissabon, die einst sagenumwobene Hauptstadt der Seefahrernation Portugal, fasziniert mit ihrem ganz einzigartigen Charme. Die Welt alter Kulturen vermischt sich spannend mit der Moderne der Gegenwart.
Prächtige Paläste und Klöster erstrahlen neben futuristischer Architektur des 21. Jahrhunderts. Herrlich bunte Fliesen („Azulejos“) schmücken Bürgerhäuser und Kirchen.

Urige Tascas laden zum Fado ein und verführen mit dem berühmten Kirschlikör „Ginjinha“ ( auch „Ginja“ geschrieben, ist ein
Likör mit 17-20 % Alkohol, der aus Sauerkirschen hergestellt wird. Erst nach zwei Monaten Mazeration hat er seine gewünschte Farbe und den charakteristischen Geschmack angenommen. Ginjinha wird, wahlweise mit oder ohne die eingelegten Kirschen, in Schnapsgläsern ausgeschenkt. Die Kirschkerne spuckt man nach dem Verzehr traditionsgemäß auf den Boden. Seinen Ursprung hat der Ginjinha in Lissabon, genauer in der BarA Ginjinha“, am Largo de São Domingos. In dieser Stehbar wird seit 150 Jahren nur Ginjinha ausgeschenkt, der bei Touristen und Einwohnern Lissabons großen Anklang findet).

Zahlreiche Aussichtspunkte bieten einen großartigen Blick über den Fluss Tejo. Und alles ist eingehüllt in ein warmes Licht, das so typisch ist für diese Metropole.
 
 
 
 
In Lissabon gibt es noch alte Straßenbahnen („eléctricos“ oder „remodelados“ genannt), die berühmteste ist die Linie 28, die durch verwinkelte Gassen der Altstadt rattert, über eine Strecke von 7 km, vom Maurenviertel (Martim Moniz) bis zum Cemitério dos Prazeres (im Westen der Stadt). 

U
nd es gibt Standseilbahnen, die steil nach oben fahren können: den „Elevador do Lavra“ (hoch zum Jardim do Torel), bzw. den „Ascensor da Bica“ (aus der Baixa zum Bairro Alto) oder den „Ascensor da Glória“ (von der Praça dos Restauradores ebenfalls hinauf ins Bairro Alto).
 
 
  
Dann gibt es noch einen von Touristen reichlich frequentierten Aufzug in dem 15 bis 20 Personen Platz haben, den „Elevador de Santa Justa“ (auch „Elevador do Carmo“), mit dem man – senkrecht nach oben - etliche Höhenmeter auf dem Weg von der Unter- in die Oberstadt überwinden kann. Oben gibt es eine Plattform mit guter Aussicht, man sieht bis hinunter in den Hafen, wo fast immer große Passagierdampfer liegen.

 
 
  
1. Tag (So 1.11.2015, Anreise): Wir werden von unserer Reiseführerin am Flughafen in Empfang genommen und mit dem Bus in unser Inspira-Hotel in der Rua Santa Marta 48 (neben dem gleichnamigen Krankenhaus, in einer Parallelstraße zur Avenida de Liberdade) gefahren. Erst mal ankommen bei einem Glas Portwein bzw. Ginja! Vorstellungsrunde, wo wir herkommen (Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Meerbusch, Kassel, Würzburg, Ladenburg, Hockenheim, Schwetzingen, München) und was wir schon an Wikinger Reisen gemacht haben (z.B. andere Portugalreisen). Gegen Abend gehen wir zur nahegelegenen U-Bahnstation („Liberdade“) und bekommen Punktekarte im Werte von 15 Euro aus dem Automaten gelassen. Eine Fahrt koste etwas mehr als ein Euro. Mit dieser Karte reichen wir aus für die ganze Woche. Dann schlendern wir über die Prachtstraße „Avenida da Liberdade“ bis zum Viertel Bairro Alto. Dorterwartet uns zum Abendessen ein kleines Restaurant (das „Caso de  Alentejo“ ) mit guter landestypischer Küche. Als Fleischgericht landestypisch ist z.B. „secretos de porco bisaro (Fleisch von freilaufenden Schweinen, die u.a. mit Kastanien gefüttert werden; hier gab es dies in Kombination mit Herzmuscheln), Lamm (borrego) oder Kaninchen (coelho), Sardinas fritas und viele andere Fischgerichte, Ziegenkäse (queijo de cabra), dazu gute Hausweine und köstliche Nachtische.
 
 
 
2. Tag (Mo 2.11.2015, Rundtour durch den östlichen Teil Lissabons, Altstadt Mouraria, Graça, Castelo de São Jorge, Alfama, Katedrale, Baixa):

Erste Ausblicke über die Stadt. Mit dem „Elevador do Lavra“  hoch zum Jardim do Torel in den Stadtteil „Anjos“ (Platz der Maryrer – Campos dos Martires, wo sich auch die deutsch Botschaft befindet, das „Hospital de São José“ und das „Hospital de Santo Antonio dos Capuchos“ und ein erster Aussichtpunkt („miradouro“).
 
Um die Ecke geht es in eine der vielen Pastellerias, wo es neben Espresso (Bica) oder Milchkaffee (galão) viele süße Teilchen gibt, z.B. „pasteis“, „bolo“ (Kuchen), Milch- und Schokoladencremes und eine Süßspeise aus Eiweiß namens „molotof“.
 
Es geht hinunter ins Maurenviertel („Mouraria“, Platz „Martim Moniz“) und wieder hoch in den Stadtteil „Graça“ zum gleichnamigen Miradouro bei der Igregia da Graça: Vorbei am heute (immer montags) geschlossenen „Monasterio de São Vicente de Fora“ hinüber zum Castelo (Burg) São Jorge, wo wir – trotz zeitweiligem Nieselregen - erneut wunderschöne Ausblicke über die Stadt genießen.
 

und eine Kleinigkeit zu Mittag essen, bevor wir in das bunte Treiben des Viertels Alfama mit seinen Gassen eintauchen. Die Häuser sind weiß gekalkt. Wäsche hängt zum Trocknen nach draußen.

 
Es gibt Zeichnungen an den Wänden, die wir bestaunen. Wir gehen in die Kathedrale der Stadt Lissabon „Sé Patriarcal“, die mit vollem Namen „Igreja de Santa Maria Major Sé Patriarcal de Lisboa“ heißt: In ihr befindet sich ein Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert, in dem der heilige Antonius von Padua (1195 bis 1231) getauft worden sein soll. Die ihm geweihte Kirche (Igreja de Santo António) findet sich etwas unterhalb der Kathedrale. Beide Kirchenfassaden  – endlich ist die Sonne herausgekommen – sind in ein warmes Abendlicht getaucht, in das Licht, für das Lissabon berühmt ist. 
 

 
Von hier geht es Richtung Baixa. Beim „Afrikanerplatz“ - dort treffen sich traditionell die aus den Kolonien wie Mosambik, Guinea-Bissau, Angola (Azoren, Madeira; in Afrika: Mazagão, Kap Verde, Guinea-Bissau, Ziguinchor, Quidah, das heutige Äquatorialguinea, São Tomé und Príncipe, Angola, Mosambik, Mombasa In Amerika: Brasilien, Uruguay, in Asien: Macao, Baçaím, Chaul, Goa, Dadra, Damão, Diu, Nagar-Aveli, São Tomé de Meliapore, Alor, Flores, Pantar, Ombai, Timor) gehen wir noch die ausgebrannte und nur teilweise restaurierte Igreja de São Domingos, dann geht es zurück ins Hotel, u.a. durch die Ruas das Portas de Santo Antão. Das Abendessen nehmen wir unweit des Hotels ein, im „Estrela“.
 
 
3. Tag (Di 3.11.2015, Museu do Azulejo; Palácio de  Fronteira):

Die Welt der Fliesen Was wäre Portugal ohne seine Azulejos? Am Vormittag fahren wir mit der U-Bahn („blaue Linie“) bis zur Endstation Santa Apolónia und von dort mit Taxis in nordöstlicher Richtung (zuletzt Rua Madre de Deus 4) zu dem in einem ehemaligen Klarissenkloster (Convento da Madre de Deus) untergebrachten Azulejo-Museum, wo wir Interessantes über alte Techniken der Herstellung (Corda-Seca mit Leinöl und Mangoanoxid, Model-Technik Aresta, die zunächst aus Italien (Fayence), dann aus Antwerpen stammende Majolika-Technik) erfahren und viele alte und neue Fliesen ausgestellt sind. In der obersten Etage findet sich eine Panorama der Stadt, das sich über eine ganze Wandseite erstreckt und aus vielen hundert Einzelfließen besteht.

 
 
 
Eindrucksvoll – weil vielfach vergoldet – ist das Innere der Igreja da Madre de Deus und die Sonderaustellung des Álvaro Siza Vieira.  Nach einem Imbiss im Museumsrestaurant und Aufsuchen der „technischen Einrichtungen“ (siehe Charakterisierung von Mann und Frau auf Fliesen)
 
geht es mit Taxis am Stadtrand entlang zum Fronteira-Palast (Largo de São Domingos de Benefica 1), einem zunächst nur als Jagdschloß, nach dem Erdbeben von portugiesischen Adligen (Marqueses de Fronteira) als ständige Residenz genutzt, im italienischen Renaissancestil aus dem 17. Jh. erbaut und unter Kennern berühmt für seine großartigen polychromen Fliesen-Tableaus.

 
Zurück zum Hotel ging es zu Fuß, zunächst über die „Radial de Benefica“, dann entlang des Tierparks zur U-Bahn, mit der wir bis zum „Praça Marquês de Pombal“ fuhren.
 
 
4. Tag (Mi 4.11.2015, Principe Real, Bairro Alto und Chiado; Cemitério dos Prazeres, Markthalle Campo Ourique; Jerónimus Kloster, Torre de Belém, Entdeckerdenkmal: Padrão dos Descobrimentos):
 
Zu Fuß die Avenida de Liberdade hinunter, dann hinauf zur Prãca do Príncipe Real, einem Park in dessen Mitte eine ganz alter Zeder steht
 
 
Und unter dem sich früher ein großer Wasserspeicher befand, der heute leer ist und als Veranstaltungsraum genutzt werden kann.  Über den Miradouro de São Pedro de Alcantara (mit gutem Rundumblick) gehen wir zur Jesuitenkirch Igreja de São Roque (dem Pestheiligen), in der es berühmte Seitenaltäre gibt und eine flache Holzdecke, die aber so bemalt ist (trompe l’oeil), dass man den Eindruck hat, sie sei gewölbt. Eine weiter Besonderheit ist die im Altarraum befindliche vergoldete Stufenpyramide, die von portugiesischen Jesuiten erfunden wurde zur Versinnbildlichung eines Stufenweges zu Gott. Hauptattraktion der Kirche ist vorne links die dem Johannis dem Täufer geweihte Capela de São João Baptista (1742 bis 1750). Sie wurde in Rom im Auftrag von König Johann V gebaut, 1744 vom Papst geweiht, anschließend zerlegt und mit drei Schiffen nach Lissabon transportiert und in jahrelanger Kleinarbeit wieder zusammengesetzt. Neben Gold und Silber wurden verschiedene Marmorarten (u.a. aus Carrara) sowie Achate, Alabaster, Elfenbein, Edelsteine, Jaspis und Edelhölzer aus Brasilien verwandt. Säulen mit blauem Lapislazuli.

 
 
 
Auf dem Platz vor der Kirche (Largo Trinidade Coelho; Santa Casa da Misericórdia de Lisboa, ein 1498 von Leonor, der Schwester König Manuels I gegründete Wohltätigkeitsorganisation) steht die Statue des Losverkäufers. Das damit eingenommene Geld wurde damals – seit Ende des 18. Jahrhunderts wie heute zur Unterstützung der Armen verwandt.
 
Dann ging es weiter zum Largo do Carmo. Der Largo do Carmo ist einer der Plätze an denen sich am 24. April 1974 die Nelkenrevolution abspielte (Nelken wurden in Gewehrläufe oppositioneller Streitkäfte gesteckt).
In der Ruine der Igreja do Carmo (zerstört durch das Erdbeben von 1755) befindet sich ein archäologisches Museum. Nicht weit davon ist der obere Eingang zum Elevador de Santa Juste mit einem kleinen Aussichtsplatz.
 
   
 
 
Mit der Straßenbahn (Linie 28 !) ging es dann zum Cemitério dos Prazeres, wo sich die Grabstätten berühmter Portugiesen befinden. Das Grab, das uns Cornelia zeigen wollte, fanden wir leider nicht. Von der Friedhofsmauer konnten wir das Aquaedukt sehen, das eine breites Tal überspannt.
 
Zu Fuß ging es zur Markthalle Campo Ourique, in der es eine reiche Auswahl an Eßbarem gab, Fischsuppe, Wein, Nachspeisen.
 
Dann wurden wir von einem Bus abgeholt und noch weiter nach Westen in den Stadtteil Belém gefahren. Hier wurden wir von einem local guide in Empfang genommen (Tonió) und durch Hieronimus-Kirche und Kloster (Kreuzgang aus dem 16. Jahrhunder, Refektorium, - ein Meisterstück der manuelinischen Architektur und Steinmetzkunst) begleitet,

  
(Historische Darstellung des Hieronymusklosters)
 
anschließend noch zum Torre de Belém. Auf dem Plaster davor befindet sich seit kurzem eine Abbildung aller Orte auf der Welt, die von portugiesischen entdeckt wurden (mit Jahreszahlen). Der Turm von Belém erinnert an das prachtvolle Zeitalter der portugiesischen Seefahrt.
 
 
Aus der Ära des Diktators Salazar stammt das unweit davon am Tejo-Ufer gelegene 50 m hohe Denkmal der Entdecker (Padrão dos Descobrimentos). Aufmerksamkeit verdient auch eine steinernes Propellerflugzeug, das auf portugiesische Flugpionier-Leistungen hinweist.
  
Das Abendessen -als Fischgericht gab es „Cataplana“ - erlebten wir in einer Tasca in der Alfama (Esquina de Alfama) nicht weit von der U-Bahn-Station Santa Apolónia entfernt, in der Rua de São Pedro - mit traditionellem Fado-Gesang (ein junger Mann, eine jüngere Frau namens Danièle, eine 81-Jährige Yvonne und der Gastwirt, zusätzlich als Einlage eine junge Frau aus dem Publikum; die intrumentale Begleitung erfolgte durch einen Lautenspieler und einen „Professor“ der klassischen spanischen Gitarre. Die beiden spielten auch Solostücke. In der Pause konnte man CD’s der agierenden Künstler kaufen).

  
 
5. Tag (Do 5.11.2015, Sintra, Wanderung am Atlantik, Cabo da Roca):

Sintra und Atlantik Auf unserem Busausflug in Richtung Westen machen wir Halt in Sintra (35 km). Das Städtchen ist nicht nur aufgrund seiner vielen alten Paläste und Königsschlösser UNESCO-Weltkulturerbe, sondern auch wegen seiner einzigartigen Umgebung im Herzen eines Naturparks.
 
Unser Spaziergang durch Sintra beginnt am Marktplatz (Largo Rhaina Dona Amélia) beim Palácio National de Sintra mit seinen hoch aufragenden, konisch zulaufenden Küchenkaminen. Wir gehen durch treppauf treppab, durch kleine Gassen, kommen an einem Schild „Lord Byron“ vorbei, der Sintra in seinem Gedicht „Childe Harold's Pilgrimage (in dem er seine Reiseeindrücke verarbeitet hat) als "glorious Eden" beschrieben haben soll.
 
 
Wir besuchen den orientalisch gestalteten Palast von Monserrate, ein verträumtes Idyll in einem traumhaft angelegten Park. Ein Muss für jeden Gartenfan!
 
 
Anschließend fahren wir weiter an den Atlantik zum „Apfelstrand“ (Praia das Maças), erst Mittagessen, dann Küstenwanderung:
 
 
Die Punkte in der Felswand sind Fußabdrücke von Dinossauriern.
Mit dem Bus geht es noch schnell (bevor die Sonne untergeht) zum westlichsten Punkt Portugals, dem „Cabo da Roca“.
 
 
6. Tag (Fr 6.11.2015, Park der Nationen, Ozeanarium):

Lissabon des 21. Jahrhunderts Im Park der Nationen, dem ehemaligen Expo-Gelände am Tejo-Ufer, herrschen Glas und Stahl vor. Führende Architekten aus aller Welt waren am Bau der futuristischen Gebäude beteiligt. Dazu gehört das fantastische Ozeanarium, eines der größten Aquarien Europas mit über
 15.000 Tieren und Pflanzen. Nach unserem Besuch des Aquariums locken die Cafés oder die kleinen Geschäfte in den Altstadtvierteln.

Mit der U-Bahn (Marquês de Pombal, Umsteigen in Saldanha) fahren wir bis zum U-(und Fern-)Bahnhof Oriente (moderne Wandfliesen, z.B. von Hundertwasser; entworfen von Santiago Calatrava, Garo do Oriente) ins Expo-Gelände. Das Motto war „Die Ozeane: Ein Erbe für die Zukunft" ("Os oceanos: um património para o futuro"), auch die Architektur der Gebäude sollten einen thematischen Bezug haben, z.B. Dampferform des Daches.
 
 
Nach einem ausgiebigen Besuch des Ozeanarium geht es um 14:30 Uhr zurück bis ins Maurenviertel (zum Martim-Moniz-Platz) und von hier mit sog. Tuk-Tuk’s zum Kloster São Vicente da Fora, das wir ausgiebig besichtigten, inkl. Fliesendarstellung der Fabeln von La Fontaine und der Grablege des Hauses Bragança – die von 1640 bis 1910 die portugiesischen Könige stellten. Sehr schöner Blick von „Dachterasse“.
 
 
Zu Fuß zurück zum Martim Moniz Platz und über den „Afrikanerplatz“ zum Rossio und nach einem Stop in einer Cervejeria in der Rua Santa Marta zurück ins Hotel – um wenig später wieder mit der Gruppe aufzubrechen zum Abendessen im Bairro Alto (im „Restaurante Grelha Carmo“).
 
Nach reichlichem Essen war der Fußmarsch zurück ins Hotel allen willkommen wie auch die Ausblicke über die Lichter einer uns immer vertrauter werdenden Stadt.
 
 
 
7. Tag (Sa 7.11.2015, freier Vormittag, Fähre nach Cacilhas, Christusstatue - Cristo Rei):

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Wir durchstreifen das Chiado, laufen am Tejo entlang zum Praça do Comercio
 
 
und gehen über das Bairro Alto zum Jardim Botânico. Am Nachmittag geht es vom Cais do Sodré (Verkehrsknotenpunkt am Tejo, in den 20-igern entworfen von Porfírio Pardal Monteiro, Art déco, Eingangshalle mit farbigem Marmor) aus mit der Fähre zum gegenüberliegenden Tejo-Ufer (Cacilhas) und mit einem Bus weiter zur Figur des Cristo Rei, die 1959 nach dem Vorbild der Christus-Statue von Rio de Janeiro errichtet wurde. Mit dem Fährschiff geht es in der untergehenden Sonne zum Cais do Sodré. Schnell noch einen Einkauf im 1876 nach Plänen des Ingenieurs Frederico Ressano Garcia gebauten "Mercado da Ribeira Nova" (? Sardellenpaste, ? Ziegenkäse).
 
 
Unseren letzten Abend verbringen wir in einem netten Restaurant in der Altstadt, im Toma Lá Dá Cá. Hier war Fisch vorbestellt und eine Platte nach der anderen wurde aufgetischt (Saimão / Linguado grelhado, Dourada / Robalo / Rabetes escala, Atum grelhado ou cebolada, Linguadinhos fritos…), dazu gab es „Encostas do Minho“ als sog. Jungen („grünen“) Wein (vinho verde), „Versatil“ als fruchtigen Weißwein (vinho branco) oder „Ajuda“, einen Rotwein (vinho tinto regional Alentejano),
 
 
 wer wollte und noch konnte, für den gab’s leckeren Nachtisch (sobremsas, z.B. creme catalana).

 
8. Tag: Adeus Lisboa! Rückreise.
 
 
Links:

http://wikinger-blog.de/neues-aus-portugal-etwas-ganz-besonderes-fur-korper-geist-und-seele/
 
http://www.wikinger-reisen.de/pdf/6313.pdf?PHPSESSID=167fa644f223b8a5e1578053ea29e9c5


mm.adac.de/adac-tv/Reisefilme_Lissabon_3min.mp4

mm.adac.de/adac-tv/Audio_Lissabon_Elevador_Sta_Justa.mp3 (Elevador de Santa Justo)

mm.adac.de/adac-tv/Audio_Lissabon_Rossio.mp3 (Rossioplatz)

mm.adac.de/adac-tv/Reisefilme_Alfama_1min.mp4 (Alfame-Viertel)
 
mm.adac.de/adac-tv/Reisefilme_Bairro_Alto_1min.mp4 (Bairro Alto, Oberstadt)
 
mm.adac.de/adac-tv/Audio_Lissabon_Se_Patriarcal.mp3 (Kathedrale Se Patriarcal)
 
mm.adac.de/adac-tv/Reisefilme_Aqueduto_1min.mp4  (Aqueduto das Àguas Livres) 
 
mm.adac.de/adac-tv/Reisefilme_Oceanario_1min.mp4 (Oceanarium)
 
www.portaldasnacoes.pt/ (Park der Nationen, Parque des Nações; ehemaliges Expo-Gelände)
 
www.museudoazulejo.pt/ (Museu Nacional do Azulejo)

de.wikipedia.org/wiki/Mercado_da_Ribeira (Markthalle Mercado da Ribeira Nova)

www.meinlissabon.net/2014/01/die-markthalle-von-campo-de-ourique.html  (Markthalle von Campo de Ourique)
 
de.wikipedia.org/wiki/Expo_98  (Wikipedia Expo 1998 in Lissabon)
 
www.meinlissabon.net/search/label/Fado (Fado)
 
www.fronteira-alorna.pt/ (Palácio dos Marqueses de Fronteira)

 

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