Kreta 2022

Wanderungen im Süden von West-Kreta:

- Omalos-Hochebene, Kallergi-Hütte und Psari,
- Omalos - Gigilos-Pass und Tripitis-Schlucht,
- Sougia – E4 - Lissos
- Kalegoros – E4 -Profitis Ilias – Koustogerako - Sougia
- E4 - Marmarabucht - Aradena-Schlucht – Azogyres – Lyvaniana – Lykos-Beach
 

Flug mit Condor MUENCHEN – HERAKLION und zurück, Flugkosten 500 Euro, 2 Personen, gebucht 26.01.2021

Mo 9.5.2022 Nach kurzer Nacht um vier Uhr morgens von Moosburg mit PKW zum Flughafen (Terminal 1 D), mit Condor nach Heraklion = Iraklio(n) Airport, dort mit Stadtbus zum zentralen Busbahnhof, mit KTEL-Fernbus via Rethymno (und viele andere Stationen) nach Chania, dort kurzer Stadtspaziergang von der zentralen Busstation bis zum Hafen und zurück bis zum Taxistandplatz..
Chania, eine Stadt, die zu einer der ältesten Städte Europas gehört und diverse Epochen (jungsteinzeitlich, minoisch, byzantinisch und arabisch, venezianisch, osmanisch, griechisch … Bombardierung durch deutsche Wehrmacht 1941 ) durchlaufen hat, ist bereits voller Touristen, nicht zu Unrecht, denn sie hat schon ein besonderes Flair.

Mit per E-Mail vorbestelltem Taxi (von Kyriakos Proukakis, [email protected] - +306977509258) für 60 Euro auf die Hochebene von Omalos, Übernachtung im Hotel To Exari ( +306977236357, www.booking.com/hotel/gr/to-exari-omalos.de.html). Vor dem Abendessen (Lamm bzw. Mussaka) noch Spaziergang zur sagenumwobenen Tzani-Höhle (2,5 km lang, 281 m tief) und auf gegenüber liegenden Hängen. Erste Bekanntschaft mit dornenbewehrten Sträuchern, mit Drahtzäunen und mit Ziegen- plus Schafherden. Erste und einzige Bekanntschaft mit den (hier besonders großen) Hirtenhunden, die auf der Ladefläche von Pick-Ups lauthals bellten und hin- und her tobten.

Di 10.5. Vom Hotel in Omalos (auf ca 1100 m) zur Kallergi Refuge (ca 4 km, auf ca 1680 m, [email protected], Whatsapp +306976585849, Christophoros Baladimas, www.eoshanion.gr/en/refuges/kallergi-refuge ), wo wir in dieser Nacht die einzigen Gäste sind.
Spaghetti Bolognese und – erstaunlich frischer - Salat. Spartanische Wasch- und Toilettenanlage. Benutztes Toilettenpapier darf hier (und auch später überall) nicht runtergespült sondern muss in danebenstehende, meist mit Deckeln versehene Eimer abgeworfen werden. Hier waren sie ohne Deckel.
 

Mi 11.5. Von der Kallergi-Hütte aus mit leichtem Gepäck zunächst auf breiten Wegen (gleichzeitig E4) zunächst ca 250 Hm bergab, dann auf steinigem Pfad mit einer Schneefeldquerung ca 500 Hm hinauf auf den Psari (1847 m), mit guter Rundumsicht bis hin zu beiden Meeren, im SW Volakis (2102 m)-Gigilos (1974)-Massiv, im S die Samaria-Schlucht und das libysche Meer, im O das Mavri (1883)-Melidaou (2132)-Massiv, das wir als weiteres Tagesziel ins Auge gefasst hatten, was aber zu langwierig gewesen wäre, zumindest für uns, die wir bezogen auf angegebene Wegezeiten weit langsamer unterwegs waren, selbst mit leichtem Gepäck.


 

Wir waren gegen 15:00 Uhr zurück. Ich ließ mich vom Hüttenwirt, der nur einen Sitzplatz in seinem Auto hatte, mit hinunter nach Omalos fahren, mein Freund ging den größten Teil zu Fuß, wurde dann aber auch mitgenommen – ins Hotel To Exari in Omalos.

Do 12.5. Abstieg durch die Tripitischlucht, Teil 1 – Übernachtung in der Schlucht
Von Omalos mit einem Fahrzeug des Hotels nach Xiloskalo (1230 m, Startpunkt für die Samaria Schlucht, Stehimbiß, Ticket-Schalter) gefahren worden, von da aus mit vollem Gepäck (11 bzw. 13 kg schwere Rucksäcke) auf einem mit Stufen versehenen Eselspfad, vorbei an der Linoseli-Quelle (dort ca 3 l kaltes Quellwasser gebunkert, da es in der Schlucht kein Wasser geben wird) Aufstieg (ca 410 Hm) zum Gigilossattel auf 1640 m, Blick in Samaria-Schlucht.


 

Vom Gigilos-Sattel (1640 m) machten wir uns auf Abstieg des felsigen Teils der Tripitis-Route - von ca 800 Hm und eigentlich nur ca 5 km. Dieser - weiß markiert in der Google-Earth-Abbildung und schwarz gestrichelt / gezackelt in der Anavasi-Karte – ist weitgehend weglos und deshalb die wegetechnisch schwierigere Strecke der Tripitis-Wanderung. Wir erreichten das Schluchtbett erst gegen Abend erreichten, so dass eine Übernachtung in der Schlucht unumgänglich war. Das obere Bild rechts zeigt den Schlafplatz meines Freundes, das untere den meinen.
Diese insgesamt relativ lange Tour gilt in der oberen Hälfte als schwierig, nur an besonders problematischen Stellen finden sich einige wenige Markierungen; wir wurden mehrfach gewarnt, vom Hüttenwirt (Kallergi) und vom Hotelier (To Exari, Omalos). Nun, für meinen Freund war die Begehung dieser Schlucht seit längerem ein Herzenswunsch.
Auf der Anavasi-Karte Crete 11.13 findet sich für die Tripitis-Schlucht eine gestrichelte Markierung. Wir hatten diese Karte auf unsere Handys geladen und konnten mit ihrer Hilfe tatsächlich herausfinden, wo wir uns befanden, ob wir zu weit östlich oder westlich davon abwichen. Das Garmin-GPs-Gerät half uns, die exakte Höhe unseres 1640 Höhenmeter umfassenden Abstiegs festzustellen. Trotzdem war die Wegfindung schwierig und mit unseren schweren Rucksäcken auf häufig exponiert-felsigem Gelände auch durchaus beschwerlich.








 


Fr 13.5. Abstieg durch die Tripitischlucht, Teil 2 –
Ich verbrachte die Nacht auf einer Plane, mit der ich mich auch zudecken konnte, zwischendurch fröstelte ich und es war alles andere als bequem. Am Morgen entdeckte ich, dass der Wasserbeutel mit ca 2 Litern in den Rucksack hinein ausgelaufen war. Offensichtlich hat ich den Schraubverschluss nicht sorgfältig genug zugedreht und den Beutel im Rucksack talwärts verstaut. Das war sehr blöd, weil wir ja noch einen weiten Weg (weitere 800 Hm und ca 15 km) in einer zunehmend sonnenbeschienen Schlucht zurückzulegen hatten. Freundlicherweise trat mir mein Freund die Hälfte seines Wasservorrates ab.
Nach einem spartanischen Frühstück und sonstiger Verrichtungen (Mein Freund hat sich aus einem dicken Ast eine Art „Donnerbalken“ zwischen großen Steinen gebaut) erfolgte dann der weiterer Abstieg (ebenfalls ca 800 Hm) im Schluchtbett bis zum Meer (Cap Tripitis), das wir erst gegen 16 Uhr erreichten, weil ich wegen Durst und Erschöpfung und Knieschmerzen (inzwischen auch beim linken Knie) nur sehr behutsam voranschritt.
An mehreren Stellen mussten verblockte Steilstufen umgangen werden, was mit kurzen Ansteigen und eher waldboden-rutschigen Abstiegen verbunden war.

Mit einem telefonisch herbeigerufenen Boot-Taxi (Yannis 00306973220472, er brachte zwei Flaschen Wasser mit) kamen wir nach Sougia, wo wir ein Zimmer im „Captain George“ Hotel (+306974464824) vorreserviert hatten. Wir blieben drei Nächte. Bevor wir eincheckten, gab es erst noch einen Kaffee und für meinen Freund ein Wiedersehen bei / mit Roxane in Sougia’s Hauptstraße, gleich neben dem kleinen Tante-Emma-Laden und noch vor dem Restaurant Reberiko, in dem wir an drei Abenden köstlich speisten – und tranken: ich genehmigte mir zwei 0,5-"Karma"-Biere und noch ¼ Weißwein, „die Tripitis“ musste gefeiert werden.

 

Sa 14.05.Zu Fuß auf einem wunderschönen Teilstück des E4 nach Lissos, zurück dann wieder mit Yannis, 15:30 Uhr, nach einem erfrischenden Bad im libyschen Meer. In Lissos gibt u.a. ein Amphitheater, zwei Kirchen, eine Tempelanlage mit teilweise noch erhaltenem Boden-Mosaik … eine gute Quelle, Schattenplätze zum sich Ausruhen.





 

So 15.05. Wieder mit Yannis per Boot-Taxi in Richtung Cap Tripiti. Auf Empfehlung von Captain George ließen wir uns bei Nikos, einer kleinen Taverne am Meer („Kalegoros“) absetzen, von hier aus hoch zum E4, wieder Wasser fassen an einer Quelle Voukilasi, dann als Abstecher (+Anstieg von ca 150 Hm) zur Kapelle Profitis Ilias auf 405 m. Von hier aus Blick zurück auf Tripitis-Schlucht. Dann - vom küstenbegleitenden E4 abweichend - und durchgehend in nordwestlicher Richtung (ca 580 Hm Anstieg, ca 170 Hm Abstieg) nach Koustogerako.






 

Wir folgten dabei roten Punkten, bzw., wenn wir diese nicht mehr fanden, einem Trekk, den wir bei Wikiloc heruntergeladen hatten Koustogerako (de.wikiloc.com/routen-wandern/koustogerako-prophites-elias-koustogerako-profitis-ilias-chapel-63252031). Auch hier war der Weg nicht immer einfach zu finden, trotz genauer Weghinweise von Captain George vom Vorabend und trotz meist sehr dicht gesetzter roter Punkte. Da dieser Weg wenig begangen wird, war er oft recht zugewachsen. Teilweise galt es Felsstufen auf schmalen exponierten Pfaden zu bewältigen. Dank Ibuprofen 600 hielten sich meine Kniebeschwerden in Grenzen. Wie in der Tripitisschlucht trafen wir auch hier auf für uns ungewöhnliche Pflan zen (z.B. Drachenwurz) und auch hier roch es ganz eindrücklich nach Thymian, Rosmarin, Salbei und weiteren mir unbekannten Kräutern.
Wir kamen an nicht mehr betriebenen Weingärten vorbei (denen von Captain George ?) und an Olivenhainen. In Koustogerako wollten wir bei Maria auf Kaffee und Kuchen einkehren, aber die war nicht anwesend. Mit Taxi für 20 Euro auf Teerstraße hinunter nach Sougia, mit Stopp bei Memorial für Massaker deutscher Truppen an der Bevölkerung der Dörfer Koustogerako, Livádas und Moni.

Mo 16.5. Mit großen Fähren (anendyk.gr) von Sougia nach Agia Roumeli (am Eingang bzw. Ausgang der Samaria Schlucht) und, nach einer Stunde Aufenthalt (ausreichend, um den Ausgang der Samaria-Schlucht inspizieren zu können) weiter von Agia Roumeli zur Bucht von Loutro. Hier hatte ich zwei Nächte bei „Lykos Beach Conny & Jorgos“ (+302825091454) gebucht. Um dahin zu gelangen mussten wir - jetzt wieder auf dem E4 -unser Gepäck über zwei aride Hügel schleppen und landeten schließlich in einer äußerst malerischen Anlage direkt am Meer, bzw. zunächst bei „Nikos paradise“, wo wir gleich mit einem Raki (Trester-Schnaps) begrüßt wurden. Nikos ist eine häufiger griechischer Vorname, eine Abkürzung von Nikolaos. Hier blieben wir zwei Nächte bzw. zwei Abendessen bei Nikos auf seiner Veranda mit Meerblick. Die Unterkunft am Lykos Beach war keine 20 m vom Meer entfernt, in welchem wir auch mehrfach badeten.


 

Di 17.5 Heute hatte wir uns die unteren zwei Drittel der Aradena Schlucht vorgenommen. Wir starteten ohne Frühstück auf dem Küsten-E4 in westlicher Richtung und gelangten nach knapp einer bereits sonnenheißen Stunde in der Marmarabucht auf eine Taverne (Dialiskari), wo wir nach etwas Zuwarten auch was zu Essen und zu Trinken bekamen.
Gleich hinter der Taverne begann der Weg in die Aradena-Schlucht, die in dem von uns begangenen Abschnitt eigentlich immer von 300 bis 400 m hohen Felswänden begleitet und deshalb angenehm schattig war. Über uns kreisten bis zu 6 „Adler“ (Lämmergeier?). Noch ganzes Stück unterhalb der Brücke, über die die Straße von Anopolis nach Agios Ioannis führt, querten wir in östlicher Richtung nach oben zu dem vormals besiedelten Azogyres mit seinen Terrassenfeldern, an Gebäuden gab es nur noch eine Kapelle und einige wenige Gebäudereste.
 


 

Statt auf der Schotterstraße suchten wir uns einen Weg hinunter nach Livaniana – dort Brotzeitpause in einer Taverne, bereits wieder mit Blick auf „unseren“ Lykos-Beach. Nach dort hinunter un der Mittagssonne Abstieg auf einem ebenfalls etwas grobsteinigem Weg. Wenig oberhalb unserer Unterkunft fanden wir bei einem Blechkontainer Gerätschaften (Waage, Messer) vor, die vermutlich der Schlachtung von Schafen oder Ziegen dienten.
Am Nachmittag setzte ich mich auf ein Bier auf Nikos Terrasse, brachte eine Hotelbuchung für Rethymno zustande und sah, wie eine Ziege und drei Hühner über einem Holzkohlenfeuer am sich drehenden Spieß knusprig gebraten wurden. Eine (beim ansonsten fleischlastigen griechischen Essen) vergleichsweise bescheidene Portion der Ziege war später Teil meines Abendessens. Wenn ich mich recht erinnere, wählte mein Freund (wieder einmal) Mussaka als Hauptmahlzeit.

Mi 18.5.Um 9:00 Uhr von LykosBeach mit Boot-Taxi für 40 Euro (Nikos‘ Bruder) nach Chora Sfakion. Dort ein zweites Frühstück und gegen 11:00 Uhr mit KTEL-Bus über Vrisses nach Rethymo.

 

Zu Fuß ca 1 ½ km ins Hotel gelaufen, mit kurzem Stopp im „Stadtgarten“. Der 25.000 m² große Stadtpark südlich der Altstadt wurde Anfang des 20. Jahrhunderts an Stelle des ehemaligen türkischen Friedhofs angelegt. Im Park befinden sich neben namentlich bezeichneten Bäumen eine Anzahl von Steinbüsten kretischer und griechischer Persönlichkeiten.
Nach dem Einchecken Spaziergang entlang der Strandpromenade (mit zunehmender Dichte an Touristenkneipen und lauter Musikbeschallung) zum venizianische Hafen, trotz großer Hitze auch noch hoch zur „Fortezza“, dann hinab in die Altstadt. Im Außenbereich einer dieser Strandkneipen tranken wir ein Bier, ein „Fix“, eine Marke, die als die erste Bierbrau-Marke Kretas gilt (laut Kellner). Im ehemaligen Zentrum des venezianischen Retimo, am Nordende des Petychakis-Platzes (auch Platanos-Platz), befindet sich der erstmals 1588 erbaute Brunnen, der spätere Rimondi-Brunnen. Seinen Namen erhielt er vom Statthalter (Rettore ‚Rektor‘) Alvise Rimondi, der den Brunnen 1626 erneuern ließ. Öffentliche Brunnen dieser Art dienten einst der Wasserversorgung der Stadtbewohner. Zwischen den vier Säulen des Rimondi-Brunnens mit ihren korinthischen Kapitellen fließt angeblich Wasser aus drei Öffnungen in Form von Löwenköpfen in darunter befindliche Auffangbecken, was bei uns aber nicht der Fall war. Osmanischer Erker.
Aus osmanischer Zeit gibt es vier Moscheen im Stadtgebiet (die Kara-Mousa-Pascha-Moschee. Sie war zu venezianischer Zeit ein der Heiligen Barbara geweihtes Kloster. Das größte und schon von weithin das Stadtbild prägende erhalten gebliebene Moscheegebäude ist das der Neratzes- (nach einem Pa?a Nerace) oder Gazi-Hussein-Moschee mit seinem schlanken 34,5 Meter aufragenden Minarett und den drei Kuppeln. Heute dient es der Stadt als öffentliches Veranstaltungsgebäude (Odeon). Die ursprünglich venezianische Klosterkirche Santa Maria der Augustinermönche aus dem 16. Jahrhundert wurde 1657 in eine Moschee umgewandelt, das heutige Minarett erst im Jahr 1890 aufgesetzt. Innerhalb der Fortezza errichteten die Osmanen ab 1646 auf den Ruinen der venezianischen Bischofskirche San Nicolo (gewidmet dem Heiligen Nikolaus) die Sultan-Ibrahim-Moschee. Der heute noch erhaltene Kuppelbau wurde Anfang des 21. Jahrhunderts renoviert. Vom Minarett der Moschee an deren Westseite steht lediglich noch der Sockel. Vollständig von Wohngebäuden umschlossen sind die Reste der Valide-Sultana-Moschee, nach der Sultansmutter Kösem Mahpeyker benannt. Das im oberen Stockwerk polygonale Minarett prägt – nur wenige Meter von der Megali Porta gelegen – das Bild der südlichen Altstadt. Außerhalb der ehemaligen venezianischen Stadtmauern befindet sich nördlich des Parkplatzes am Rathaus die mitsamt Minarett baulich gut erhaltene Veli-Pascha-Moschee. In dem von neun Kuppeln gekrönten Gebäude befindet sich heute das Amt für Byzantinische Kunst.
Die Kirche der vier Märtyrer Tessaron Martyron ist vier von den Osmanen 1824 hingerichteten Neumärtyrern gewidmet, Angelis, Manuel, Georg und Nikolaus, von denen drei hier bestattet sind. Die Gebeine des vierten befinden sich in Sankt Petersburg. Die am 28. Dezember 1975 eingeweihte Kirche, die zwei Vorgängerbauten aus den Jahren 1905 und 1947 hatte, gilt als Mahnmal für den Widerstand gegen die osmanische Herrschaft.
Wir haben keines der o.g. sakralen Bauten besichtigt, auch nicht die eintrittspflichtige Festung bzw. das daneben liegende archäologische Museeum, dafür aber haben wir einen „osmanischen Erker“ gesehen, den Rimondi-Brunnen und die Porta Guora (meist Megali Porta - Großes Tor‘ genannt). Sie ist einer der wenigen Überreste der ehemaligen Stadtbefestigung aus dem 16. Jahrhundert.


 


 


 


 

Und nicht zuletzt haben wir auch in Rethymo wieder vorzüglich gespeist, in dem uns vom Hotel empfohlenen „Mpakalogatos“ (square Titou Petixaki) – Lamm-Chops, Mussaka…..
Zurück im Hotel „White Swan“ statteten wir noch dem Jacuzzi auf der Dachterrasse einen Besuch ab.

Do 19.5. In Rethymno ausgiebiges Frühstück in einem „Barrio“, dann mit KTEL-Bus nach Heraklion und mit Taxi ins Athinaiko Hotel (Leof.Eth.Antistaseos 89, Allee des Nationalen Widerstands, Tel. +302810228526), zu Fuß von dort ins Archäologischen Museum und Runde durch die Altstadt (Agios-Titos-Kirche, venezianische Loggia, Löwenbrunnen), Abendessen etwas abseits der Fußgängerzone, im „Antipodas“ (u.a mit gegrilltem Gemüse, rote-Beete-Salat, Bauchspeck gegrillt, Ochsenfleisch… Weißwein) Auf dem großen Platz unweit des Archäologischen Museums (Platia Eleftherias) bekamen wir zufällig noch zu einer Aufführung von kretischen Volkstänzen zu sehe und zu hören. Wer wollte, konnte in den Kreis der Tanzenden hinein und mittanzen. Die Schrittfolge erschien uns nicht gar zu schwierig, aber wir trauten uns nicht. Dabei sei für den Alexis Sorbas Darsteller (Anthony Quinn) auch schon eine leichtere Sirtaki-Schrittfolge erfunden worden, soll heißen, es hätte uns wohl keiner etwas übel genommen, wenn wir Fehlschritte gemacht hätten.'

Fr 20.05. Mit Taxi zum Flughafen, wieder mit Condor zum Flughafen München.

Karten und Trekks
Weitere Länder (freizeitkarte-osm.de) Open-Street-Maps, Griechenland, u.a. für Garmin-GPS-Geräte
Anavasi Crete 11.13 – Topo 25, Samaria-Sougia-Paleochora, 1:30.000, GPS-kompatibel www.anavasi.gr
Anavasi Crete 11.11 – Topo 25, Lefka Ori, Skafia / Pahnes, 1:25.000, GPS-kompatibel (2019) www.anavasi.gr
www.wikiloc.com/
de.wikiloc.com/routen-wandern/koustogerako-prophites-elias-koustogerako-profitis-ilias-chapel-63252031 https://www.cretanbeaches.com/en/mountains-and-ranges-of-crete/mountain-shelters/shelter-tavri-askyfou https://www.fernwege.de/gr/e4-kreta/lefka-ori-007/index.html
www.fernwege.de/gr/e4-kreta/lefka-ori-006/index.html
R
eise Know How - Wanderführer Kreta - 41 Wanderungen

Links:
Wanderung durch die Tripiti-Schlucht - Teil 1 | Urlaub & Reise auf Kreta - Insel der Kontraste (kreta-kriti.de)
www.kreta.com/de/tipps-touren/omalos-hochebene.html
de.wikipedia.org/wiki/Chania
en.wikipedia.org/api/rest_v1/page/pdf/Chania
de.wikipedia.org/wiki/Omalos
de.wikibrief.org/wiki/Omalos
en.wikipedia.org/wiki/Lissus_(Crete)#:~:text=Lissus%20%28Crete%29%20From%20Wikipedia%2C%20the%20free%20encyclopedia%20Lissos,Stadiasmus%20Maris%20Magni%20places%20between%20Syia%20and%20Calamyde.
de.wikipedia.org/wiki/Chora_Sfakion
de.wikipedia.org/wiki/Vryses_(Apokoronas)
de.wikipedia.org/wiki/Rethymno
de.wikipedia.org/wiki/Iraklio
de.wikipedia.org/wiki/Agios_Titos_(Iraklio)
antipodas-restaurant.gr/en/
antipodas-restaurant.gr/wp-content/uploads/2022/04/20220404-menu.pdf
de.wikipedia.org/wiki/Arch%C3%A4ologisches_Museum_Iraklio

Ulrich Randolf-Weiß – [email protected]

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