Cortemilia_2015

Cortemilia - 20.-27.Juni 2015 (Piemont) - Hauptstadt der Haselnüsse - Im Zentrum der Welt - eine Woche Rennradfahren (über 8200 Höhenmeter auf 500 km)






 

www.comunecortemilia.it/

Untergebracht sind wir bei Carlo im Hotel San Carlo www.hotelsancarlo.it/de/home.html, [email protected]

Weinkeller
Der Weinkeller der Villa San Carlo ist ein wahrhaftes Juwel. Hier pflegt und umsorgt Carlo Zarri selbst mit großer Hingabe eine Sammlung ausgewählter Etiketten. Es handelt sich dabei im Besonderen um Weine der Gebiete Langhe, Roero und Monferrato, aber auch um einige der besten Etiketten aus anderen italienischen Regionen oder der internnationalen Önologie. Im Jahr 2000 wurde die Weinkarte der Villa San Carlo als eine der 30 besten von ganz Italien bewertet, und im Jahr 2001 wurde Carlo Zarri zum “Botschafter des Italienischen Weines” ernannt.

Das Restaurant
Der Inhaber, Chefkoch und Somellier der Villa San Carlo, Carlo Zarri, ist sehr eng mit seinem Land verbunden und liebt seine Arbeit mit absoluter Hingabe, die ihm seine Familie, Hotel- und Restaurantbetreiber seit vier Generationen, weiter vererbte. Seine Küche bietet antike Rezepte aus der piemontesischen Tradition, einzigartig durch die Leidenschaft und die Kreativität, die er einsetzt um die bäuerlichen Gerichte der Langa anzureichern und auszuschmücken. Das Restaurant ist intim und abgeschieden, es gibt nur zwanzig/fünfundzwanzig Gedecke, der Speisesaal ist elegant und verfügt über einen schönen, offenen Kamin. Trotz der „kleinen“ Ausmaße hatte das Restaurant San Carlo schon bedeutende Gäste aus der Welt der Stars zu Gast: Ornella Muti, Franco Neri, Alba Parietti, Gigi und Andrea, Roberto Vecchioni, die Nomadi und viele andere.Außerdem hat das San Carlo die nationale Nominierung zum Preis "Hotel of the Year" wie auch zum Besten Restaurant '95 erhalten. Im Jahr 2000 wurde die Weinkarte der Villa San Carlo als eine der 30 Besten in Italien bewertet und 2001 wurde Carlo Zarri zum "Botschafter des Italienischen Weines" nominiert.
 

 
 

Rezept-Beispiel
Salat aus Stangensellerie, Tumakäse und Haselnüssen
Zutaten für 4 Personen:
200 gr piemontesischer Tumakäse
4 Stange Bleichsellerie
100 gr geröstete und gehackten piemontesische Haselnüsse
1/2 Zitronensaft
4 El Olivenöl Extra Vergine
Salz und Pfeffer
Schwierigkeit: Einfach
Den Bleichsellerie und den Käse in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer würzen und die gehackten Haselnüsse dazugeben.
Alles gut mischen und kühl serviren.

1.Tag, Sa 20.6.2015, Anreise

Wer nicht über die Schweiz fahren will, der kann über Brenner, Gardasee, Brecia, Cremona, Piacenza und Alessandria nach Asti fahren.
Von Asti über die SS 231 = A33 nach Alba und von da auf der N29 = SP429 in südlicher, bzw. südöstlicher Richtung über Ricca, Montemarino, Borgomale und Castino nach Cortemilia

Alle sind gut angekommen. Begrüßung mit Sekt aus der Region. 5-Gänge-Menü. Weinempfehlungen: Dolcetto, Barbera Nebbiolo.

2.Tag, So 21.6.2015

Es sind der unseren 14. Einer fährt nicht Rennrad, er geht jeden Tag auf ausgedehnte Wanderungen. Ein Weitwanderweg beginnt direkt vor der Haustür: de.cuneo360.it/itinerari/196

 

als am anstrengendsten erweist sich der 5-Türme-Weg

Tour durch das Anbaugebiet des Dolcetto und Barbera. 96 km, bergauf. bergab (1600 Hm), Ponti di Perlett, Vesime, Cessole, Bubbio, Cassinasco, Canelli (historisches Fest mit Böllerschießen, Asedio di Canelli 1613), Santo Stefano Belbo, Coazzolo (Mittagessen im "ristorante"), Neive, Treiso, Neviglie, Mango (Capucciono vor dem Schloss. Castello di Mango), Cassano Belbo, Castino

 

hier kann man im Herbst weiße-Trüffel-Gerichte essen

hier gibt es im Herbst weiße-Trüffel-Gerichte

3.Tag, Mo 22.6.2015

der große Trupp fährt heute nach Bossolasco (Cortemilia > Castino > Benevello > Osteria > Peaggere > Serravelle Langhe > Bossolasco > Niella Belbo > Cravanzana) , ein kleiner nach Prunetto (Monesiglio), zufällig trifft man sich beim Kaffeetrinken in Torre Bormida - dann zurück nach Cortemilia über Levice und Bergolo. Bim großen Trupp sind es heute 1400 Hm auf 76 km.



Fiume Bormida di Millesimo


Monesiglio

4.Tag, Di 23.6.2015
Tour nach Acqui Terme. 105 km, etwas über 2000 Hm. S.Giorgio Scarampi, vorbei an Olmo Gentile, Roccoverano, Monastero Bormida. Mittagessen in Acqui. Vorbei am Aquaedukt nach Süden, dann bergauf bergab nach Westen. Capucciono in Spigno. Zurück nach Cortemilia über Sertole.
 



Blick auf Olmo Gentile


A c q u i  T e r m e   de.wikipedia.org/wiki/Acqui_Terme

Acqui Terme (piemontesisch Äich) ist eine Stadt mit 20.171 (Stand 31. Dezember 2013) Einwohnern in der Provinz Alessandria (AL), Region Piemont in Italien. Acqui Terme ist wegen seiner heißen schwefelhaltigen Thermalquellen bekannt, von denen eine im Zentrum der Stadt liegt.

Mit dem Bau der Kathedrale Santa Maria Assunta wurde 989 begonnen, im Jahr 1067 wurde sie geweiht. Sie beherbergt einen Altar im Barockstil und ein Triptychon der Madonna del Monserrato. Die Burg (Castello dei Paleologi), heute ein Archäologisches Museum, stammt ursprünglich aus dem Jahr 1056, wurde allerdings im 15. Jahrhundert von Guglielmo VII. neu errichtet. Die Kirche Chiesa dell'Addolorata wurde im 7. Jahrhundert von den Langobarden gegründet und im 18. Jahrhundert stark modifiziert. Von dem ursprünglichen Bau sind das Hauptschiff und der romanische Glockenturm erhalten. Eine Thermalquelle in Form eines Achtecks aus dem Jahr 1879, genannt La Bollente, spendet ca. 75 °C heißes Thermalwasser im Zentrum der Stadt.

5.Tag, Mi 24.6.2015
vormittags fahren wir mit den Autos nach Alba (s.u.), nachmittags wird geradelt - in verschiedenen Formationen und mit verschiedenen Routen (Barolo-Region, Prunetto bzw. Mombarcaro) bis zu 75 km und 14000 Hm-
A l b a  de.wikipedia.org/wiki/Alba_%28Piemont%29
Aus der Römerzeit sind die Überreste einer Befestigungsanlage mit Mauern und einem Tor erhalten, sowie einige mit Mosaiken ausgelegte Gebäude. Zu den bedeutendsten Bauten zählen der Dom aus dem 15. Jahrhundert und die Johannes dem Täufer geweihte Kirche (Chiesa di San Giovanni Battista). Im Mai 2009 wurde die neue Verklärungskirche (Chiesa della Trasfigurazione) im rasch wachsenden Stadtteil Mussotto eingeweiht, ein Juwel moderner Architektur. Geschlechtertürme (wie man sie auch aus Regensburg kennt).


6.Tag, Do 25.6.2015

Heute fahren 12 Radler ins Barolo-Anbaugebiet. Die längere Tour (105 km, über 2000 Hm) geht über Cravanza, Diano und Grinzane Cavour nach Morra (Mittagessen), dann über Barolo und Monforte wieder ein Stück nach Norden, Capuccino gibt es oben in Serralungazurück geht es über Roddino und Ceretto.
 



7.Tag, Fr 26.6.2015
Heute rollen wir aus: Es geht in den "Parco regionale della Piana Crixia" im Südosten von Cortemilia - bis hinunter nach Ligurien. Ein kleines Stück auf der "9" in Richtung Cairo, über Valle und Gorrino hoch zum "Park", hinunter nach Piana Crixia, hier klinken sich 3 Radler aus, die heute noch ans Meer (Savona) wollen, wir machen Mittagessen in Dego, von hier aus wieder hoch in westlicher Richtung bis zur Kreuzung Santa Giulia / Cairo, dann südlicher Richtung auf die "9" und auf dieser direkt nach Cortemilia (3 Personen), die anderen fahren westlich hoch nach Prunetto und über Levice und Bergolo - eine bereits gut bekannte Strecke - zurück in Hotel. Am späten Nachmittag werden die Räder im Kleinbus verstaut. Denn morgen geht es wieder nachhause.
 



Hier fällt die Entscheidung, dass drei doch noch bis ans Meer weiterfahren wollen


 

 8.Tag, Sa 27.6.206, Rückreise

 

 

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